Lilja vom Grasengrund (*2014)

Stutbuch 1

(Genträger Zz, also Träger eines Windfarbgens, allerdings bei Füchsen (ee) bleibt dieses ohne Auswirkung auf die Fellfarbe)

 

Genträger Zz (windfarben)

 

Vater:

Mutter:


 

Lilja ist ein bezauberndes Pferde-Mädchen, daher auch der Name. Neugierig, eigenständig und dabei sehr zart im Wesen. Sie ist fünfgängig veranlagt mit viel Naturtölt, und mittlerweile immer mal wieder auch einem federnden sicheren Trab. Ich bin auf den ersten Beschlag gespannt: ob sich da nocht etwas zum Trab hin verschiebt? Galopp und Schritt sind gut und der Rennpass vielversprechend. Sie hat gute Bewegungen, aber keine Show-Bewegungen. Doch ist dies bei den Fünfgängern im Freilauf oft eine andere Geschichte als unter dem Sattel. Also erst einmal abwarten :-) 

 

Vom Aussehen bin ich begeistert: Ein hübscher Kopf, eine super Aufrichtung, ein wunderbarer Rücken, eine schöne Kruppe und gute Beine. So stelle ich mir einen Kirkjubae-Nachkommen vor. Was leider fehlt - und sehr offensichtlich ist - ist ein schöner langer Schopf. Das muss sie von der Oma haben :-)

 

Bei viel Temperament auf der Weide ist sie im Umgang, wie Ihre Eltern, vollkommen unproblematisch, dabei verschmust, ohne frech zu sein und hat den Willen zu gefallen. Ich vermute, dass sie, genau wie die Elterntiere, ein sehr unproblematisches Reitpferd wird.

November 2017: Erste Spaziergänge ins Gelände und ein wenig Longenarbeit. Und wie erwartet: Sie ist sehr artig :-)

 

Sie zeigt weiterhin alle fünf Gänge im Freilauf auf der Wiese, dominant ist dabei der Tölt.

 

Dezember 2018, Anfang Januar 2019. Vorbereitung auf das Reiten (satteln, trensen, aufsteigen, Bodenar-beit in der Bahn und im Gelände.  Januar 2019. Absetzen des Fohlens. Pause für die Stute.

März / April / Mai: Auffrischen des Gelernten und Anreiten. Erste sehr kurze Reitstrecken haben wir nun auch schon absolviert. Was für eine brave Stute! Das Vorwärts scheint nun auch zu kommen. Im kleinen Viereck: Sie war und ist noch immer etwas verhalten, aber es lässt sich eine Entwicklung erkennen: Je mehr sie weiß, was der Reiter möchte, desto fleißiger wird sie. Ganglich ist sie noch nicht sicher unter-wegs. Schwerpunkt ist aber weiterhin der - lockere -Tölt.

 

Mai: Die ersten kleinen Geländeritte haben wir nun im Schritt und Tölt gemacht. Sie ist wirklich eine Töltstute und wird sicher viel Tempovarianz bekommen. Sie kann sich manchmal ein wenig aufregen (Ackerbewässerung war gerade neu aufgestellt), aber ich habe ein bisschen den Eindruck, dass sie das einfach gerne mal macht, denn wirklich Angst hat sie nicht, kommt überall mit hin, will eigentlich auch gerne zu den Dingen hin, um zu schauen, rennt nicht weg. Und wenn man einfach "drüberwegreitet", dann nimmt sie es auch an. Also: Halb so wild.

 

Da der letzte Ritt (09.06.) gut geklappt hat, bekommt sie eine kleine Pause, bis der Schmied in 10 Tagen kommt. Dann gibt es Eisen. Bisher bin ich ohne geritten, aber besonders durch das trockene Wetter ist es nun doch besser mit Eisen weiterzumachen.

 

Im Augenblick (Mai 2019) ist sie mit Zollstock und Wasserwaage gemessen 138,5 cm.

Nachkommen (siehe auch Geburten im Grasengrund)

  • 2018: Æringi  vom Grasengrund