Alvína vom Grasengrund (*23.05.2018)

= edle Freundin (ich hoffe, die Übersetzung stimmt)

Anfang Februar 2020 mit Zollstock und Wasserwaage: Widerrist 1,33; wird also wohl 1,40+


Genträger Zz (Grundfarbe Fuchs, daher zwar windfarben, aber verdeckter Träger)

Ihre Geburt war für mich etwas Besonderes: Sie ist das erste Leben, das hier im Grasengrund nach Vinas Tod geboren wurde. Und dazu - ich gebe zu, ein wenig abergläubisch gedacht: Ich sollte bei der Geburt dabei sein (und auch helfen). Denn ich wachte gegen halb vier Uhr in der Nacht mit einem Traum auf, der mich gleich hellwach direkt in den Stall laufen ließ. Und ich glaube, das war gut so.

 

Alvína hat sich toll entwickelt. Besonders im Umgang ist sie ein Schatz. Kommt auf den Menschen zu und fragt sehr freundlich, ob man sie nicht z.B. kraulen würde. Dabei ist sie nicht aufdringlich oder gar frech. Einfach sehr herzig. Fünfgängig ist sie unterwegs: Viel Tölt in verschiedenen Tempi und flotter Rennpass mit guten Bewegungen, schöner Galopp mit wahnsinnig viel Tempomöglichkeit. Und dazu kommt immer mehr guter Trab. Ich denke, eine sehr gelungene kleine Stute :-)  Das Gebäude ist schön bergauf konstruiert. Sie ist nicht ganz so sportlich wie der Papa, sondern kommt im Gebäude eher nach der Mutter. Und da die Elterntiere recht groß sind, wird sie es vermutlich auch .

 

Alvína ist so ein Schatz! Sie wiehert und blubbert einem nicht so selten entgegen, sucht die Nähe, ist aber behutsam und gar nicht frech. Und sie ist sooo unglaublich einfach beim Halftern und Führen! Tolles Pferd. Ich freu' mich diebisch, dass sie hier ist. Und das soll sie auch bleiben! (Stand Oktober 2018)

 

Dezember 2019: Die "Kleine" hat sich zu einer sehr großen Jungstute entwickelt. Und sie wird sicher ein-mal die Leitstute. Als Absetzer hatte sie immer ihre kleinen Brüder vor dem 2 Jahre älteren Segulljós in Schutz genommen - und zwar sehr handfest. Und selbst Árvakur hatte Respekt vor dem kleinen Zwerg, der ordentlich nach Papa ausfeuern konnte. Und so mutig hat sie sich weiter entwickelt: Sie geht auf alles zu, als erste von den Stuten. Allerdings ruht sie nicht ganz so wie die Mama in sich, sondern sie sieht einfach alles und möchte alles kennenlernen. Da sie sich aber freundlich auf den Menschen und seine Forderungen einlässt, denke ich nicht, dass das in der Zukunft für den Reiter von Nachteil sein wird. Im Gegenteil: Sie wird sicher gut gelaunt schnell und viel lernen.