Lilja vom Grasengrund (*2014)

Stutbuch 1

Genträger Zz, also Träger eines Windfarbgens, allerdings bei Füchsen (ee): ohne Auswirkung auf die Fellfarbe

Dezember 2019 mit Zollstock und Wasserwaage: Widerrist 1,40 Stockmaß (Kruppe 1,375); Sommer 2020 erneute Messung - aber jetzt bin ich auf 1,39 gekommen

Vater:

Mutter:


Lilja - die Schmusestute.

Lilja ist ein bezauberndes Pferde-Mädchen, daher auch der Name. Neugierig, eigenständig und dabei sehr zart im Wesen. Sie ist fünfgängig veranlagt mit viel Naturtölt, und mittlerweile immer mal wieder auch einem federnden sicheren Trab. Ich bin auf den ersten Beschlag gespannt: ob sich da nocht etwas zum Trab hin verschiebt? Galopp und Schritt sind gut und der Rennpass vielversprechend. Sie hat gute Bewegungen, aber keine Show-Bewegungen. Doch ist dies bei den Fünfgängern im Freilauf oft eine andere Geschichte als unter dem Sattel. Also erst einmal abwarten :-) 

Vom Aussehen bin ich begeistert: Ein hübscher Kopf, eine super Aufrichtung, ein wunderbarer Rücken, eine schöne Kruppe und gute Beine. So stelle ich mir einen Kirkjubae-Nachkommen vor. Was leider fehlt - und sehr offensichtlich ist - ist ein schöner langer Schopf. Das muss sie von der Oma haben :-)

 

Als Jungpferd: Bei viel Temperament auf der Weide ist sie im Umgang, wie Ihre Eltern, vollkommen unproblematisch, dabei verschmust, ohne frech zu sein und hat den Willen zu gefallen. Ich vermute, dass sie, genau wie die Elterntiere, ein sehr unproblematisches Reitpferd wird.

 

Sommer 2019. Ich habe mir viel Zeit gelassen und das hat sich ausgezahlt: Ohne Hilfe und beim Anrei-ten immer allein unterwegs: kein einziges Mal steigen, kein einziges Buckeln oder Umdrehen oder Weg-rennen. Und nun ist Lilja schon ein richtig schön zu reitendes Geländepferd. Schritt, Tölt, Trab, Galopp und ungewollt auch einmal Rennpass beim Angaloppieren. Meist allein - aber sie war auch schon ein paar Male mit Ljósbrá unterwegs. Vorne oder hinten oder neben dem anderen Pferd. Es macht einfach nur Spaß. Eine tolle Stute mit überwiegend sehr guten Gangmöglichkeiten und gleichzeitig Prosecco-Feierabend-Pferdchen. Wenn sie rossig ist, kann sie mal in die Gegend gucken, aber sie springt oder rennt nie weg. Dann ist auch das Gucken voll in Ordnung :-)

Der Trab hat länger gebraucht, bis er unter dem Sattel da war. Nun ist er auf gerader und ansteigender Strecke schon immer wieder gut da - und wenn sie trabt, dann mit viel Schwung und mit guter Tempovarianz (eher flotter als langsamer). Ich hätte das nicht gedacht, freue mich aber natürlich sehr.

 

Januar / Februar 2020: Sie fühlt sich schon sehhhr trächtig :-)  Und so wird sie nun nicht mehr geritten.

 

Lilja ist eine ausgesprochen gute Zuchtstute. Beide Nachkommen sind sehr gut.

 

2021: Da Ljósbrá "mein" Reitpferd ist, wird Lilja immer nur geritten, wenn ich mal Zeit habe und sie ist das "Gästepferd". Das ist wenig. Dabei würde es sich eigentlich lohnen, diese freundliche Stute richtig auszubilden. Wenn sie lernen würde, sich zu setzen und zu tragen, dann würde sie sicher sogar ein auffälliges Reitpferd werden. Aber die Zeit! Um mir selbst einen Anreiz zu geben, habe ich gestern (23.07.) einen Sattlertermin gehabt, um ihr einen Sattel anpassen zu lassen, der grundsätzlich gut zu ihr passt und den ich seit kurzem habe.

 

Sommer 2021. Da es mit Stativ aufgenommen ist und wir zu nah an die Kamera gegangen sind, fehlen leider "die Füße". Aber trotzdem sieht man, wie wunderbar die Proportionen passen: super Drittelung, lange Beine im Vergleich zum Runpf, schöne Halsung (lang, hoch angesetzt, verjüngt, gut aufgerichtet, konvex und dabei ohne Hirschhals / Unterhals, den heutzutage laut Fizoergebnissen leider recht viele haben)... Und interessant - wie bei allen Vina-Kindern - sie sah (siehe Fotos oben) genauso als Fohlen und als Jährling und auch als Dreijährige (und ohne Standfoto: auch als Zweijährige)... aus.

Einige Wochen vorher: Um Fotos machen zu können, hatte ich Steve im Sommer 2021 für einen Ritt engagiert:

Nachkommen (siehe auch Geburten im Grasengrund)

  • 2018: Æringi  vom Grasengrund
  • 2020: Hlín vom Grasengrund