Vorgeschichte :-) Eigentlich wollte ich noch ein Jahr pausieren, aber da ging die Zuchtleidenschaft doch mit mir durch: Den jungen Hengst hatte ich in Verden gesehen, dann den Stream von der WM - und dann hatte ich die Besitzerin angerufen, um zu fragen, wo der Gute im nächsten Jahr decken würde. Seufz: Sie sagte, dass er "jetzt" noch hier im Norden (ca. 20 km entfernt) decken würde. Für das nächste Jahr könne sie noch nichts sagen. Was für eine Gelegenheit, aiaiai - hin und her, her und hin. Gut. Das ist dabei herausgekommen:

Áræðinn  vom Grasengrund (*02.08.2020)

áræðinn =  Adjektiv: forsch (Ob ich den Namen geben darf, vermutlich gibt es wieder Probleme weil er nicht gelistet ist...)

M: Lilja vom Grasengrund

V: Davíd vom Áland

     (Fizo 8,65 und Vizeweltmeister

     seiner Klasse auf der WM 2019)


04.08. Die kleine Stute: (Die letzten Tage angeschaut: Ich denke, es ist ganz gut :-) Und das Früchtchen hat einen sehr starken Charakter: Sie ist sehr mutig. Ganglich scheint die Kleine sehr gleichmäßig veranlagt zu sein, ich habe vom Rennpass bis zum Trab und Tölt schon alles gesehen. Der Trab ist mit guter Sprungphase, der Rennpass war schnell und fließend - und der Tölt ist sehr schön: mit ganz klarem Takt und mit großer Tempovarianz. Zum Gebäude lege ich mich nicht fest: Den einen Moment sieht der Hals eher kurz und stämmig aus - den anderen Moment geradezu elegant. Rücken und Kruppe und die freie schräge Schulter hat die Kleine von Árvakur, die sehr stämmigen Beine wohl von David. Die Beine sind aber weder die langen Beine von Árvakur noch von David. Sie scheinen mir eher "normal". Den Kopf hat sie wohl auch eher vom Vater, denn er ist nicht so elegant wie der vom Opa. Und die geschmeidige Aufrichtung hat sie von der Mutterstute und von der Oma :-) Sie ist ganz anders als ihr eleganter Halbbruder AEringi, vielleicht nicht ganz so gut, aber auch ein sehr gelungenes Fohlen.