Alvína vom Grasengrund (*23.05.2018)

= edle Freundin (ich hoffe, die Übersetzung stimmt)

V: Árvakur

M: Ljósbrá frá Brúnum


Sie hat sich toll entwickelt. Besonders im Umgang ist sie ein Schatz. Kommt auf den Menschen zu und fragt sehr freundlich, ob man sie nicht z.B. kraulen würde. Dabei ist sie nicht aufdringlich oder gar frech. Einfach sehr herzig. Fünfgängig ist sie unterwegs: Viel Tölt in verschiedenen Tempi und flotter Rennpass mit guten Bewegungen, schöner Galopp mit wahnsinnig viel Tempomöglichkeit. Und dazu kommt immer mehr guter Trab. Ich denke, eine sehr gelungene kleine Stute :-)  Das Gebäude ist schön bergauf konstruiert. Sie ist nicht ganz so sportlich wie der Papa, sondern kommt im Gebäude eher nach der Mutter.

Aber ein Fohlen und dann ein junges Pferd ist in der Entwicklung – und wie es weiter wird, das muss man sehen.

 

Die weitere Entwicklung steht auf ihrer Seite (siehe Jungstute).

Galahad vom Grasengrund (*22.06.2018)

Name des Ritters der Tafelrunde, der aufgrund seines makellos reinen Wesens den Gral findet

M: Tilfinning frá Pegasus

V:  Àrvakur


Ein kleiner Fuchshengst vom Grasengrund. Und was für ein eleganter Kerl. Árvakur als Fohlen. Und so ein kleiner Prinz Eisenherz, der die Welt mit vertrauensvollen Augen anschaut. So ein liebes, zutrauliches Wesen.   :-) Ganglich ist er etwas Besonderes und Temperament hat er auch. Ich denke, er ist speziell gut.

 

Galahad war besonders in den ersten Tagen und Wochen unheimlich anlehnungsbedürftig. Er hat immer körperliche Nähe gesucht, ohne zu drängeln. Das war besonders mit Tilfinning sehr süß, weil er sich z.B. immer an ihre Hinterbeine gelegt hat und sie dann ganz vorsichtig einen Schritt vor gemacht hat, um ihn ja nicht zu treten. Auch jetzt (02.09.2018) wickelt er einen mit seiner Zuneigung immer wieder um den Finger. Es kann mal sein, dass er einem von der Wiese aus zuwiehert. Wenn ich die Pferde abends von der Wiese hole, läuft er nicht immer mit den anderen mit, sondern wartet oft auf mich – und letztens kam er sogar wieder runter zum Tor, das ich noch schloss. Dabei muss man schauen, dass man konse-quent mit ihm bleibt, denn er hat einen starken und mutigen  Charakter. Und er wird sicher in der Zukunft an seinen Menschen die Frage stellen, wer denn nun die Führungskraft im Team ist :-) Er ist dabei reagibel, temperamentvoll – und für so ein junges Fohlen sehr mutig.

Aber ein Fohlen und dann ein junges Pferd ist in der Entwicklung – und wie es weiter wird, das muss man sehen.

 

Ja - wie geschrieben: Die Kleinen entwickeln sich, z.T. sehr stark. Im Augenblick ist der Kleine kein Kätzchen mehr. Aber ein sensibler (positiv gemeint), eigenständiger kleiner Kerl, der sehr fein beim Führen auf die Signale des Menschen reagiert.

Æringi  vom Grasengrund (*29.06.2018)

= Schelm, Spaßvogel

M: Lilja vom Grasengrund

V: Atli frá Norður-Hvammi

    (FIZO Reiteigenschaften 8,75)


Ein kleiner Windfarbhengst vom Grasengrund. Ein eleganter Bursche, zutraulich und unerschrocken. Da fliegt ihm die Einstreu zwischen die Beine und er schaut zwar deutlich irritiert, bleibt aber einfach stehen.   :-) Und nun habe ich mich doch im Namen umentschieden, denn dieser passt deutlich besser. Dem Burschen sitzt der Schalk im Nacken. Sehr süß und herzig - aber ich denke, man muss gerade deshalb aufpassen, dass man ihm nicht zu viel durchgehen lässt. Ganglich ein feines Pferdchen: mit Fluss, Weite und Höhe und in den ersten Tagen gleichmäßig verteiltem Trab und Tölt bei schöner Haltung. Da beide Eltern fliegenden Pass besitzen, müsste aber eigentlich auch der Pass da sein. Gesehen habe ich diesen aber noch nicht. Ich finde: Gut gelungen :-)

 

Wirkte Æringi  in den ersten Tagen ausgesprochen mutig, würde ich ihn nun als durchschnittlich mutig bezeichnen. Er ist im Umgang mit dem Menschen reagibel und sensibel, wobei man bei ihm unterscheiden muss: Er ist sensibel, aber auch sehr klug. Und ich hatte den Fehler gemacht, eine kurze Zeit zu vorsichtig mit ihm umzugehen. Wie bei einem Hund habe ich dadurch seine Vorsicht verstärkt. Das habe ich nun wieder geändert – und auch er hat sich dadurch wieder geändert. Der kleine Bursche hat gutes Temperament und viel Ausstrahlung. Beim Führen hat er sich schnell kooperativ gezeigt. Aber ein Fohlen und dann ein junges Pferd ist in der Entwicklung – und wie es weiter wird, das muss man sehen.

Im Augenblick ist er ein bisschen in der Fremdlphase: Besonders bei Fremden braucht er ein bisschen, bis er warm wird. Er läuft nicht davon, aber er kommt auch nicht mehr direkt zum Schmusen, sondern schaut sich den Besuch erstmal an. Dann ist Kraulen wieder sehr willkommen. Ich denke aber, dass diese Phase auch wieder vorbeigeht. So habe ich es bei mehreren meiner Fohlen erlebt.