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Fohlenjahrgänge und jeweils aktuelle Zuchtplanung: siehe "Geburten im Grasengrund".

 

10.11.2018 Ergebnis der kleinen Umfrage (s.u.; Laufzeit 3 Tage)

  • Auszählung ist abgeschlossen: 106 Teilnehmer, 104 gezählte Teilnehmer - 2, bei denen die Textform zählte
  • Es war meist eine recht breite Streuung in den Kombinationen, trotzdem gab es  auch insbe-sondere eine Anwahlkombinationen, die bestimmte Dinge beinahe vollkommen ausschlossen hat. Es gab auch z.B. Anwahlkombinationen, die zwar selten auftrat, aber doch erwähnenswert sind: Hengstbuch 2 (5) + Stutbuch 1 (4) oder sogar Elite-Stute (1). Ein paar wenige Anmerkun-gen hierzu wird es noch geben - und bei häufiger Nennung auch zusammengefasst genannte weitere Kategorien. Hier waren für mich alle Gedanken - auch die sehr individuellen - spannend und für meinen Blick auf unsere Islandpferde sehr gewinnbringend. Diese einzelnen bzw. z.T. sehr individuellen Punkte führe ich allerdings nicht weiter auf. Ich bedanke mich aber ganz herzlich dafür :-)

Am Ende:

 

Es ergab sich sozusagen eine Art Turnierprofil, was weniger bestimmt war durch ganz festgelegte Punk-te, was aber z.B. Größen unter 1,37 nur sehr selten einbezog: häufige Kombination war hier Vater elite + Mutter elite + Turniergänge + Größe über 1,37 / über 1,40, dazu war die Verteilung recht gleichmäßig bei 4- und 5-Gänger, aber auch Naturtölter; recht gleichmäßig dazu IPZV Fohlenprüfung oder auch gar nicht relevant; Temperament war recht gleichmäßig verteilt mittel bis flott.

 

 

Die übrigen Anwahlen waren sehr bunt gemischt.

 

 

Für mich war dabei spannend, dass bei der Größe der Hauptanwahlbereich zwischen 1,33 – 1,39 gelegen hat; schaue ich mir die Pferdegesuche im Internet an, habe ich immer den Eindruck, dass keiner mehr einen Isländer unter 1,40 haben möchte; dieser Eindruck scheint nicht ganz zu stimmen.

 

Dass bei den Elterntieren der Hengst oft eher im Elitebereich sein soll, ist mir (und wohl auch allen an-dern) immer aufgefallen – und es hat sich hier bestätigt. Was ich nicht gedacht hätte, ist die Tatsache, dass Hengstbuch 1 hier aber im Grundsatz für viele ausreicht – und nicht unbedingt die Elitebewertung in der FIZO vorhanden sein muss.

 

Auffällig ist, dass auch Hengstbuch 2 und Stutbuch 2 nicht selten angewählt worden sind, wobei diese (s.o.) nicht unbedingt in Kombination angewählt worden sind. Hier bekam ich z.T. ich auch Erläuterungen (Stute sei in der Zucht noch wichtiger als der Hengst: Sozialisation, Theorie bezüglich der Vererbung, aber auch Gesundheits- bzw. Entwicklungszustand der Stute, der in der Aufzucht des Füllens wichtig ist, und auch in Bewertungen einfließen kann).

 

Der Wunsch bei den Gängen ist vergleichsweise gleichmäßig verteilt. Dabei ist für mich die Dominanz der Viergänger interessant, weil ich ja eine persönliche Vorliebe für Fünfgänger habe.

 

Dass das „mittlere“ Pferd im Gang, Charakter und Preis am meisten angewählt worden ist, deckt sich eigentlich mit den Beobachtungen. Es ist trotzdem verwunderlich, dass in der FIZO das unermüdliche, feurige Pferd mit so hohen Noten und so hoher Notenprozentzahl die Selektion bestimmt. (Das wäre aber noch einmal eine andere Umfrage Wert: nämlich die Gewichtung der Einzelnoten bei der FIZO: ich finde dort beispielsweise den Schritt vollkommen unterbewertet). In diesem Zusammenhang wäre auch das Zuchtziel im Exterieur zu betrachten: denn angewählt wurde besonders der Puschelponytyp.

 

Spannend fand ich, dass doch recht gleichmäßig sensibel neben stark + unabhängig stand.

 

 

Im Ganzen sieht man, denke ich, dass das Islandpferd eine große Vielfalt bietet – und dass auch die Wünsche vielfältig sind.

 

 

Und hier noch mehrfach Geschriebenes, z.B.

 

  • Punkt „sensibel“ in der Zukunft veränderbar (2)
  • das Bauchgefühl als Matchmaker Nr. 1 (3)
  • Pferde für Kinder und kleinere erwachsene Reiter: lieber klein. (2)
  • Klarer, freundlicher, dem Menschen zugewandter Charakter (4)
  • Robust, gesund, gesund auch noch im hohen Alter (5)
  • Dressureignung (5)
  • auch ohne Sportgänge Bereitschaft einen hohen Preis zu bezahlen (4)
  • (verlässlich war in der Abfrage schon inbegriffen; ich gehe davon aus, dass keiner ein Pferd haben will, was richtig unzuverlässig ist (bei der Grundvoraussetzung, dass ein Pferd ein Fluchttier ist, also auch mal springen könnte, ist dieses wohl wahrscheinlicher bei der Kombination mit sensibel – unwahrscheinlicher bei der Kombination mit stark, unabhängig)

 

 

Also noch einmal: einen rieeesigen Dank - und einen ganz herzlichen Gruß jedem von Euch! 

Es sind wirklich viele Formulare angekommen! Damit habe ich gar nicht gerechnet :-) Danke für Eure Zeit und Eure Gedanken! Und nicht wenige haben sich sogar zusätzlich die Zeit genommen, Ergänzungen zu schreiben. Auch Aspekte, die hier nicht auftau-chen, wurden erklärt und an anderer Stelle wurde differenziert. Das waren spannende Punkte - und auch dafür einen großen Dank.

 

Wenn du Lust und Zeit hast:

Es gäbe so viele weitere Punkte - oder auch feinere Unterteilungen - aber ich habe einfach mal eine Auswahl getroffen - und wäre gespannt, was Du bei deiner Pferdewahl wichtig fändest. Ich habe natürlich eine Idee von der Zucht, ich unterhalte mich natürlich mit vielen Islandpferdefreunden - aber dieser Weg wäre auch eine spannende Informationsquelle, was sich andere von ihrem Pferd wünschen. Und so würde ich mich auch über ein paar Ergänzungen unter "Nachricht" freuen. Das Ergebnis ist eigentlich nur für mich- wenn Du aber eine Veröffentlichung als anonyme Statistik möchtest, dann schreibe es doch einfach.

 

Aus Deiner Mail nehme ich nur die Ergebnisse, die ich als Zahlenwert tabellarisch sammeln möchte und gegebenenfalls als solch anonymen Zahlenwert hier veröffentlichen würde. Dann lösche ich Deine Mail direkt, sodass nur diese Strichliste als Datensatz bleibt.

 

Ich dachte: Ich probiere es einfach mal aus :-)  und freue mich auch sehr, wenn vielleicht eine Bekannte / ein Bekannter von Euch mitmacht.

 

Ich habe aufgrund der Anzahl (über 100) die Umfrage geschlossen (09.11.2018 abends).

November 2018.

Auf die Größe allein kommt es nicht an.   :-)

 

"Studie zur Belastbarkeit von Islandpferden

Nachdem im Rahmen von Tierschutzdiskussionen immer wieder die Belastbarkeit von Islandpferden im Hinblick auf Reitergewicht und Anforderungen bei Turnieren zur Sprache kommt, ist bei der schwedischen Landwirtschaftsuniversität nun eine Doktorarbeit zu genau dem Thema erschienen.

Hier finden Sie eine übersetzte Zusammenfassung:"

 [...]

"Zusammengefasst zeigt diese Untersuchung, dass diese Pferde keine Probleme mit dem Belastungstest hatten und dass sie 22,7% ihres Gewichtes im aeroben Bereich tragen konnten, wobei es eine grosse individuelle Varianz gab. Die Grösse der Pferde spielte dabei keine grosse Rolle bei der körperlichen Antwort auf den Belastungstest, doch möglicherweise könnte eine gut entwickelte Rückenmuskulatur wichtig sein, wenn das Islandpferd einen schweren Reiter über längere Strecken tragen soll." (Quelle: http://icelandreview.com/de/news/2015/10/30/studie-zur-belastbarkeit-von-islandpferden; zuletzt aufgerufen am 05.11.2018)

Goldener Martinssommer. Ein kurzer Ritt - aber diese Pracht lässt das Herz lachen - und wirkt so noch lange in die dunkleren Wintertage hinein.

Nach dem langen Ritt gestern, heute nur kurz, keine 15 Minuten.

Wie immer: ohne Glocken, Gewichte und ohne Spezielbeschlag. Er macht das mit mir Freizeitreiter wirklich schön  :-)

Zeit hin oder her - das war einfach ein Tag, an dem man auch unterwegs sein sollte:

Oktober 2018.

Zuchtkurskorrektur

Ich möchte mich z.B. von der hochpreisigen Tilfinning trennen, die für einen entsprechenden Reiter ein tolles Pferd ist. Ein Kinderpferd ist sie beispielsweise definitiv nicht.

Zum Preis: Es gibt sehr gute ungeprüfte Pferde, Stuten, mit niedrigem BLUP-Wert. Wählt man diese für die Zucht, kann man günstiger züchten und auch günstiger ein Pferd anbieten. Und das möchte ich gerne. Warum? Ich darf mit diesen Pferden in meiner Freizeit umgehen, darf züchten und reiten... - und all das Positive genießen, was eine solche Freude einem an Kraft schenkt. Und ich fände es schön, wenn der Preis guter Islandpferde nicht immer weiter ins Unermessliche steigen würde, damit es nicht immer weniger Menschen sind, die sich ein feines Islandpferd leisten können - und all das Schöne, was diese Tiere einem schenken können.*

Zum Temperament: Ich persönlich liebe die feurigen Pferde; Pferde, die wach und klug sind. Wenn sie mit dem Reiter arbeiten, sind sie einfach großartig. Aber sie fordern ihren Reiter, besonders solange sie jünger sind. Und so sind sie nicht für jeden das, was man unter einem Feierabendpferd versteht. Es gibt natürlich Ausnahmen - der Gæðingur. Vina war so eine Ausnahme. Doch ich glaube nicht, dass ich zu meiner Reitzeit noch einmal ein solches Pferd mein eigen werde nennen dürfen - auch wenn ich es na-türlich hoffe. Und weil also nicht das eine großartige Pferd Ziel meiner Zucht sein soll, sondern eine brei-te Basis guter Feierabendpferde (besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach) versuche ich einen Weg in der Zucht einzuschlagen, der auf etwas weniger Temperament und etwas mehr Feierabend ausgerichtet ist. Und ich hoffe, dass diese Pferde auch für die Jüngeren, für Kinder und Jugendliche, die richtigen sein werden.

 

Ich denke, dass mein Hengst in diesem Sinne gut in meine Zuchtidee passt. Im Juni / Juli ist er etwas hengstig, ansonsten sehr brav, ein Feierabendpferd. Er hat nicht Vinas und nicht Tilfinnings Tempera-ment, aber er geht immer voran. Er ist zwar klug, aber gutmütig genug, dass das nicht ins Negative kippt. Er ist hübsch und hat gute Gänge. Und am wichtigsten: Die Fohlen waren immer umgänglich - und mitt-lerweile sind auch die ersten Nachkommen unter dem Sattel und sie sollen sehr brav sein. Also auf gan-zer Linie: so soll es sein.

Bei den Stuten habe ich meine Favoriten: die kleine Alvína, Kúnst und Lilja. Aber das kann man letztend-lich erst sehen, wenn auch sie geritten werden. Das wird bei Lilja ja nicht mehr lange auf sich warten las-sen. Ein Problem ist, dass zwei der drei Stuten von meinem Hengst abstammen. Ich werde also nach einem zweiten Hengst suchen müssen, der gleich gute Eigenschaften hat. Und entweder meine Stuten zum Decken dorthin bringen oder versuchen einen zweiten Hengst zu erwerben.

 

* Ich habe hier - wie Ihr wisst - durchaus schon die Kosten für die Zucht in einer einfachen Aufstellung aufgeführt. Wenn man den nicht unerheblichen Punkt zum Preis der Stute geringer halten kann, dann wird auch der Preis für das Fohlen entsprechend geringer. Wenn ich nicht zu einem der 1000-Euro-Decktaxe-Hengste + Weidegeld... gehen muss, dann wird auch dieser Posten kleiner. Statt 3600 - 3800 Euro Kosten würden diese nicht unwesentlich geringer ausfallen. Und so könnten auch die Fohlen anders angeboten werden. Problematisch ist, dass viele allerdings Brief und Siegel (Blup und Prüfung) für Ihre Entscheidung haben möchten.

Das Glitzern in der Sonne mit meinem einfachen Apparat nicht einzufangen - aber eine Erinnerung daran:

August 2018.

Monatelange Trockenheit! --- nun endlich ab und an Regen, aber die Mengen halten sich doch arg in Grenzen.

Die Rosen mochten's.

Mai 2018.

Schön.


Gegenentwurf - Oder die "Anpassung" des Islandpferdes

 

"FOR YOUR ICELANDIC - FEELING"?!


 

Landsmót

 

- schon spannend, die Veränderungen: