Bilder aus den letzten Jahren: siehe Link rechts oben "Bilder aus den letzten Jahren".

 

Fohlenjahrgänge und jeweils aktuelle Zuchtplanung: siehe "Geburten im Grasengrund".

Das Jahr 2020:

September 2020.

23.09. Ljósbrá geht in den nächsten Tagen für 3 - 4 Wochen in einen mehr als wohlverdienten Urlaub. Dann habe ich kein Reitpferd mehr - ja, ja, das Haus voller Pferde, aber Junggemüse, Stute mit Fohlen bei Fuß, Stute tragend. Entweder werde ich die reitfreie Zeit nutzen, um das zu machen, was sonst zu kurz kommt - oder Tilly "muss dran glauben": Tilfinning kann vielleicht ja doch ein wenig leichte Arbeit machen: Ich könnte mit etwas Bodenarbeit anfangen und dann mal schauen, ob nicht ein paar gemütliche Schritt-Tölt-Trab-Ausritte drin sind. Ich denke, dass wäre nicht zu viel, befürchte aber, dass ich sie dann wieder nicht verkaufen mag.

20.09. Seufz: Bisher hatte ich immer Fohlen, die entweder durchgehend hübsch aussahen - oder wo man selbst in den wildesten Wachstumsphasen erkennen konnte, dass sie eigentlich hübsch sind. Aber mein kleines Fuchsfohlen gerade: Geradezu erschreckend. Ich habe die Kleine unglaublich gern und sie läuft weiterhin ausgesprochen gut - aber sie sieht schrecklich aus :-) Und ich kann mir gerade gar nicht vorstellen, wie aus dem Entlein wieder ein Schwan werden soll. Aber ich weiß: Einfach eine Zeit lang nicht angucken. Aber wie soll das gehen?!


Tilfinning (*2010; Fizo 7,97) steht als Zuchtstute zum Verkauf. Sie ist tragend und das Fohlen soll meines bleiben. (Ich hoffe so sehr auf ein geniales Stutfohlen. Die Anpaarung ist absolut passend.) 9000 Euro bei Fohlenrückgabe. Die Stute wird nur an einen bereits erfahrenen Züchter verkauft, nicht an einen Zuchteinsteiger. Seid mir nicht böse darum. Bei der Zucht kann immer etwas passieren – der Stute und dem Fohlen. Da die Fohlenrückgabe Teil des Kaufpreises ist, versuche ich mir natürlich die besten Chancen zu sichern.

Da ich meine Pferde im Wesentlichen selbst ausbilde (dabei durchaus mit zeitlich begrenzten Hilfen), schaue ich immer, was für mich machbar ist - und was nicht. Die sinnvolle Ausbildung eines Pferdes braucht unglaublich viel Zeit - bis ein wirklich fester Grundstein gelegt ist, würde ich 2 Jahre sagen. Nach einem Jahr ist es aber schon ein nettes Reiten. Aber so ist eigentlich höchstens ein Pferd pro Jahr sinnvoll (wobei dann das genießende Reiten "alter" Pferde schon nicht mehr wirklich zeitlich klappt). Dazu kommt: Da ich nicht viele erwachsene Hengste hier halten will, ist nach dem Absetzen das Hengstfohlen Thorberg verkäuflich. Beide Eltern sind Elite: die Mutter Fizo, der Vater ein elite-gekörter Junghengst. Für Farbfreunde interessant, da er regelhaft keine einfachen Fuchsnachkommen haben sollte, weil das Fuchsgen bei normal erfolgter Vererbung an das Scheckgen gekoppelt sein müsste. 4500 Euro bis es hier ist, dann schaue ich den Preis noch einmal an. Ebenfalls verkäuflich: Ármann (*2018), beide Elterntiere Fizo-geprüft. 8000 Euro.

Frikki und Inken Lüdemann sind nicht nur unglaublich sympathisch – nein, viel mehr: Die beiden haben eine Menge Wissen und für das junge Alter vor allem auch Erfahrung hinter sich - in der Zucht z.B.: Frikki kommt aus der Familie des Gestüts Glæsibæ, ein Gestüt, dessen erste Pferde mit Geburtsdatum von 1957 im Worldfengur registriert sind, eine Zucht aus der viele sehr gute Pferde hervorgegangen sind – oder auch in der Reiterei: Inken z.B. hat Ihr Studium in Holar absolviert und abgeschlossen. Und das Sahnehäubchen: Die beiden versuchen wunderbar im Gespräch zu klären, was man sich für sein Pferd vorstellt und Sie überlegen zusammen mit einem, wie man einen gemeinsamen Weg dahin gehen könnte.

4 Reiteinheiten gab es von den beiden Trainern für Ljósbrás Weg zum Rennpass. Und diese ersten Schritte sehen schon sehr vielversprechend aus. Dazu war es großartig zu sehen, wie die Stute in den anderen Gangarten unter Profis laufen kann. Ich wusste ja, dass die Stute gut ist. Aber dass sie so gut ist :-) !!!

Das Beste ist aber: Sie ist einfach ein traumhaftes Reitpferd! Sie ist fein, ohne eine Sensibelchen zu sein. Sie ist mutig, ohne dabei den Reiter dominieren zu wollen. Sie hat Temperament, ohne einem davonzu-laufen. Und sie hat sehr gute Gänge. Es hat sich absolut ausgezahlt, dass ich mir für ihre Ausbildung so viel Zeit gelassen habe. Und genau diesen langsamen Weg, den werde ich weitergehen. Denn so ist sie eine Stute geworden, bei der ich voller Vertrauen auch jedem Besucher das Reiten anbieten könnte.

 

Vina ist und war mein Traumpferd - aber Ljósbrá ist nicht so viel weniger als das :-)

22.08. Hengstbuch 2 - Eintragung und Jahresbeitrag ist bezahlt :-) Und ich muss sagen: Es fühlt sich guuut an, Zeit, Aufwand, Stress für das Prüfungsgedüddel zu sparen. Man kommt so schnell in eine Mühle, was "alles muss". Wenn man da raus ist, merkt man erst, wie viel Druck da war und wie entspannt das Freizeitleben ohne all "Das Pferd muss jetzt spätestens zur Vorbereitung zu dem und dem." "Das Pferd muss die und die Prüfung laufen." "Das Pferd muss ..." ist. 😀

Natürlich kann man Spaß an den Prüfungen haben - Turnier wie Zucht - aber schnell wird der Sog der Stimmen groß, die einen in einen Strudel ziehen, der unbemerkt an einem reißt. Bleibt man frei und unbekümmert, dann bleibt natürlich auch die Leichtigkeit und Freude. Das ist aber gar nicht so einfach, wie ich auch in vielen Gesprächen immer wieder festgestellt habe. Es ist ein wenig wie mit dem "Konsum": Jeder weiß kritisch darum - und doch folgen die meisten.

15.08. Und auch der Tierarzt gestern freute sich über den umgänglichen Charakter des jungen Hengstes Vakandi bei den Untersuchungen für die Hengstbucheintragung. Er wird, wie ich es beschlossen hatte, in das Hengstbuch 2 eingetragen, auch wenn eine Körung denkbar wäre:


Vakandi ist ein sehr schönes, auffälliges Jungpferd geworden. Ganglich hat er im Freilauf und an der Longe sehr viel Naturtölt mit ganz klarem Takt, viel Geschmeidigkeit und Fluss, einen schönen Galopp, einen guten Schritt, einen guten Rennpass - aber selten Trab (der aber gut ist, wenn er ihn läuft). Den wenigen Trab verstehe ich nicht, denn Árvakur hat einen sehr sicheren Trab (wenn auch nicht bei seiner Fizo) und die Mutterstute hatte einen sehr guten Trab in jedem Tempo. Aber so wunderlich kann die Vererbung sein.

Charakterlich ist Vakandi dem Menschen sehr zugewandt und sehr kooperativ. Er ist gelassen, mutig und geht vorwärts, ohne aufgedreht zu sein. Er ist ein feines Pferd, was nicht übersensibel reagiert - also in dem Punkt sehr angenehm. Ich denke, er wird Reiterfehler verzeihen, so wie er im Umgang auch Unachtsamkeiten o.Ä. nicht nachträgt. Ich kann ihn mir gut für die Zucht von schönen, angenehmen Freizeitpferden mit viel Tölt vorstellen. Aber auch Töltprüfungen könnten eine Zielrichtung werden. Für Fizo oder Fünfgang fehlt ihm selbst der sichere Trab - zumindest jetzt ungeritten. In meiner Zucht sind die Stuten aber so in der Gangveranlagung, dass großartige Fünfgangpferde zu den Nachkommen werden zählen können. Das sieht man bei den Nachkommen der Vollschwester, die ähnlich beim Trab veranlagt ist, die aber ganz gleichmäßig und sehr gut veranlagte Fünfgangnachkommen mit den passenden Hengsten hat.

18.08. Danke meine liebe Freundin - überhaupt und auch für die schönen Fotos, die ich so machen konnte :-)

Die kleine Fünfgang-Hlín wird ganglich jeden Tag besser :-)



August 2020.

Der Heidekönig 2020:


12.08. Ihren Namen und ein Halfter hat sie bekommen: Die Begeisterung ist ihr ins Gesicht geschrieben:

08.08. Heute war Besuch da - und die kleine Stute wurde zu ihrem Enzücken von beiden von oben bis unten durchgekrault. Sie ist gar nicht scheu - und mit dem Menschen ein Herzchen wie die Mutterstute.


04.08. Zuchtleidenschaft hin, Zuchtleidenschaft her:

Hmm, ich werde die Zucht doch weiter runterfahren. Im Vergleich zu jetzt: Die Zeit ohne Fohlen hat mir im Rückblick etwas gezeigt: Ohne Fohlen (und dann Jungpferde) hat man weniger Arbeit und einfach mehr Zeit – mehr Zeit für alles Mögliche und dabei eben auch Zeit zum „richtigen“ Reiten. Die drei Decksprünge von AEringi, die möchte ich nächstes Jahr - für 2022 - noch nutzen – vielleicht auch nur zwei davon (einer würde dann verfallen). Danach mache ich sicher für 2023 eine Pause, wer weiß, wie lange. Dann können die Jungpferde, die noch hier sind, groß werden. Und dann kann ich ja weiterschauen - und vielleicht den kleinen Traum mit Thrennings Fohlen erfüllen und zwei Pferde "vom Grasengrund" anpaaren.

Abgesehen von der Freude an dem lebendigen, herzigen Wesen: Ich habe noch einmal nachgedacht, was der andere, der abstrakte Teil der Zuchtleidenschaft eigentlich ist. Ich glaube es ist wie das Schaffen von einem Bild, einer Skulptur, einem Druck. Ein innerer Drang, dem eines Künstlers recht ähnlich. Diese Freude, an der Schönheit, der Harmonie, die entsteht, paart sich dabei aber zusätzlich mit der Freude an dem lebendigen Wesen und der Freude an den Pferden im Speziellen.

04.08. Eine erste kleine Beschreibung unter "Geburten im Grasengrund"

02.08. Ein kleiner Neuankömmling! Heute geboren :-) Eine kleine Stute - wunderbar.


Juni 2020.

Es blüht wieder so herrlich!

Alvína. Erst zwei Jahre alt - und doch schon eine Top-Fünfgangstute. Tolles Pferd :-)

21.06. Sommeranfang!

Diese Zeit ist einfach herrlich!


Sie werden flügge :-)

Auf der anderen Straßenseite war vor 2 Jahren der kleine Wald gelichtet worden. Nun ist dort vielfältige Vegetation nachgewachsen. Schön sieht es aus.

Mai 2020.

Nun bekomme ich eine Stute, die mich an Vina erinnert. Aber mehr noch ist Vakandi Vina wie aus dem Gesicht geschnitten. Ein wunderschöner Kopf, der das unglaublich freundliche und menschenbezogene Wesen ausdrucksvoll widerspiegelt.

Die Buben - voll im Wachstum, aber schön sind sie trotzdem :-)

April 2020.

März 2020.

30.03. Den ganzen Winter Frühling - nun im Frühling ein pudriger Hauch von Winter.


24.03. Die beiden verpennen den ganzen Tag. Kein Wunder: Nächtliche Ruhestörung. Also wurde eine halbe Nacht ordentlich dagegengehalten. Zuerst war unklar, was oder wer. Die Vermutung lag schon Nahe: Da kommt einer zu spät heim. Dann: Tiefe, heisere Stimme. Ja, richtig: Blöök -  blöhöhök. Eine Wette: zu lang das ein und andere genossen und den Absprung nicht mehr rechtzeitig geschafft.

Mitten in der Nacht also Licht an, Kleidung an, Schuhe an - Schaf weg. Na klar. Laut auf der Gasse johlen - und dann schnell aus dem Staub gemacht, bevor man erwischt wird. Das sind mir die Richtigen ;-)

Aber ja, der Schäfer meinte schon einmal, dass es in einzelnen Fällen vorkommen kann, dass  ein versprengtes Schaf den Weg (zu) spät (jaaa - spät!!!) wieder zum Stall findet.


Februar 2020.

Januar 2020.

Zwei Tage Winter im neuen Jahr :-)

2019 gab es eigentlich nichts Besonderes.


Das Jahr 2018 war auf dem Hof wie jedes Jahr im Leben vom Schönen, weniger Schönen und auch von Traurigem geprägt:

 

Monatellange Dürre

Die Rosen mochten's.

Aber auch drei gesunde Fohlen, die zur Welt gekommen sind: Alvina, Armann und Aeringi .

Schön.


Gegenentwurf - Oder die "Anpassung" des Islandpferdes

 

Das Werbebild mit dem Titel ist nun nicht mehr in der Ergebnisliste. Es war ein Islandpferd: eingedeckt und "gestiefelt" vor isländischer Landschaft. Ein Kommentar dazu war nicht notwendig.

"FOR YOUR ICELANDIC - FEELING"?!


 

Landsmót

 

- schon spannend, die Veränderungen:

Die kann reiten! Da habe ich verstanden, was "Rahmen erweitern" wirklich ist :-)